KI-Testplanung und Wissensleitlinien¶
Die KI-gestützte Planung verbindet Änderungswissen, Anforderungsbaselines und Projektkontext mit bearbeitbaren Testplanentwürfen. Sie unterstützt die Auswahl und Begründung; die fachliche Verantwortung und die endgültige Freigabe bleiben bei den zuständigen Projektrollen.
Änderungswissen und Baselines¶
Änderungsmanifeste und Pfadzuordnungen beschreiben, welche Produktbereiche eine Änderung berührt. Anforderungsbaselines helfen, spätere Unterschiede und Wartungsauswirkungen nachvollziehbar zu bewerten.
- Pflegen Sie Zuordnungen so eng wie möglich und prüfen Sie unbekannte oder mehrdeutige Pfade.
- Vergleichen Sie neue Ergebnisse mit der passenden, versionierten Baseline.
- Trennen Sie belegte Auswirkung, plausible Vermutung und nicht bewertbaren Bereich.
- Aktualisieren Sie Änderungswissen, wenn sich Repository-Struktur oder fachliche Zuständigkeit ändert.
Testplanentwürfe bearbeiten und übergeben¶
- Starten Sie einen Entwurf aus dem vorgesehenen KI-Testplanungsbereich und wählen Sie den fachlichen Umfang.
- Prüfen Sie vorgeschlagene Testfälle, Prioritäten, Begründungen, Abhängigkeiten und erkannte Lücken.
- Bearbeiten und speichern Sie den Entwurf als neue Version, statt frühere Entscheidungen zu überschreiben.
- Exportieren Sie den geprüften Stand oder übergeben Sie die ausgewählten Einträge an den anschließenden Planungsablauf.
- Kontrollieren Sie nach der Übergabe, welche Objekte tatsächlich angelegt oder zugeordnet wurden.
Ein Entwurf ist noch kein freigegebener Testplan. Erst eine bestätigte Fachaktion darf Projektdaten verändern.
Einen Testplanentwurf vorbereiten¶
Öffnen Sie die KI-Testpläne mit einer dafür berechtigten Administrator- oder Projektmanagerrolle. Beschreiben Sie Ziel und Umfang, Testarten, Umgebungen, Risiken, Annahmen sowie Ein- und Austrittskriterien. Ergänzen Sie die relevanten Quellen und Pakete. Je konkreter diese Angaben sind, desto gezielter können Sie den erzeugten Entwurf fachlich beurteilen.
Prüfen Sie nach der Generierung insbesondere fehlende Anforderungen, unrealistische Annahmen und ungeprüfte Umgebungen. Speichern Sie den bearbeiteten Stand und nutzen Sie bei Bedarf den Markdown-Export für die Abstimmung. Der Entwurf ersetzt die anschließende Einrichtung und Freigabe des ausführbaren Testplans nicht.
Die Testauswahl für einen Lauf eingrenzen¶
Starten Sie die KI-Testauswahl im Testlaufbereich. Geben Sie Releasekontext, Änderungsmanifest, relevante Anforderungen und das verfügbare Budget an. Prüfen Sie die vorgeschlagenen geplanten Testfälle, die Begründungen und ausgelassenen Bereiche. Übergeben Sie erst die geprüfte Auswahl an den Laufstart und kontrollieren Sie dort Plan, Umgebung und Umfang erneut.
Ein knappes Budget kann bewusste Abdeckungslücken erzeugen. Halten Sie diese in der fachlichen Freigabe fest, statt die Auswahl als vollständigen Nachweis zu behandeln.
Wissensleitlinien pflegen¶
Globale und projektbezogene Wissensleitlinien geben der KI freigegebene Terminologie, Grenzen und Arbeitsregeln mit. Projektleitlinien ergänzen die globalen Regeln; sie ersetzen weder Projektberechtigungen noch Datenzonen oder Szenariofreigaben.
- Formulieren Sie kurze, überprüfbare Leitlinien mit klarem Geltungsbereich.
- Ordnen Sie sie nur den passenden Szenarien und Providerprofilen zu.
- Versionieren und überprüfen Sie Regeln nach Prozess-, Produkt- oder Compliance-Änderungen.
- Speichern Sie keine Geheimnisse oder unnötigen personenbezogenen Daten in Leitlinien.