Zeta Test Management zentral im LAN bereitstellen

Bei der LAN-Bereitstellung liegt die Windows-Anwendung in einer zentral gepflegten Freigabe. Jeder Arbeitsplatz wird einmal über das enthaltene Client-Setup angebunden. Die folgenden Schritte gelten für die aktuelle x64-Produktlinie und ersetzen frühere browser- oder laufzeitbasierte Vertrauensverfahren.

Betriebsmodell und Vorbereitung

Trennen Sie drei Bereiche bewusst voneinander:

  • Zentrale Anwendung: eine stabile UNC-Freigabe für die von der IT gepflegten Programmdateien;
  • Client-Anbindung: die benutzer- oder gerätebezogene Einrichtung über ClientSetup\ztcs.exe;
  • Projektdaten: separate, gesicherte Datei- oder Datenbankspeicher mit eigenen Zugriffsregeln.

Verwenden Sie das aktuelle, digital signierte zetatest-deployment-setup.exe. Definieren Sie vorab Zielpfad, verantwortliche Administratoren, Benutzergruppen, Sicherung, Pilotarbeitsplätze und das Wartungsfenster. Prüfen Sie außerdem die Systemvoraussetzungen.

Zentrale Anwendung bereitstellen

  1. Legen Sie eine versionierte Staging-Ablage und eine stabile produktive UNC-Freigabe fest, zum Beispiel \\server\software\ZetaTestManagement.
  2. Starten Sie zetatest-deployment-setup.exe mit einem Konto, das in das zentrale Ziel schreiben darf, und installieren beziehungsweise entpacken Sie die Zielversion in die vorgesehene Ablage.
  3. Gewähren Sie normalen Benutzern auf der Anwendung nur Lesen und Ausführen. Änderungs- und Löschrechte erhalten ausschließlich die für Updates verantwortlichen Konten.
  4. Prüfen Sie digitale Signatur, Dateivollständigkeit und Erreichbarkeit über den endgültigen UNC-Pfad. Verwenden Sie bei Laufwerksbuchstaben in allen Sitzungen dieselbe Zuordnung; UNC-Pfade sind in der Regel eindeutiger.
  5. Legen Sie Projekte und Datenbanken nicht unkontrolliert im Programmordner ab. Sichern und berechtigen Sie sie separat.

Client-Arbeitsplätze einrichten

  1. Öffnen Sie die zentrale Freigabe am Zielarbeitsplatz mit dem später verwendeten Benutzerkonto.
  2. Starten Sie ClientSetup\ztcs.exe aus genau dieser Freigabe. Verwenden Sie für automatisierte Verteilungen die von Ihrer IT getesteten Parameter und denselben UNC-Pfad.
  3. Starten Sie Zeta Test Management über die angelegte Verknüpfung beziehungsweise den bereitgestellten Anwendungseintrag.
  4. Prüfen Sie Produktversion, Zugriff auf ein repräsentatives Projekt, Dateiablagen, Berichtsausgabe und eingesetzte Erweiterungen.

Richten Sie zunächst wenige Pilotarbeitsplätze ein. Erst nach erfolgreichem Test verteilen Sie die Client-Anbindung breiter. Muss ein Arbeitsplatz auf eine andere zentrale Ablage wechseln, entfernen oder aktualisieren Sie die alte Anbindung kontrolliert, statt parallele Verknüpfungen zu vermischen.

Updates, Berechtigungen und Sicherheit

Update-Ablauf

  1. Sichern Sie Projekte beziehungsweise Datenbank und Konfiguration.
  2. Beenden Sie aktive Clients und sperren Sie das Wartungsfenster organisatorisch ab.
  3. Installieren Sie die neue Version zunächst in eine Staging-Ablage oder einen klar abgegrenzten Zielpfad.
  4. Testen Sie sie mit Pilotbenutzern und einem repräsentativen Projekt.
  5. Schalten Sie erst danach die produktive Freigabe um beziehungsweise aktualisieren Sie die zentrale Anwendung. Bewahren Sie einen dokumentierten Rückweg zur vorherigen Version auf.

Sicherheitsgrundsätze

Benutzer benötigen Lesen und Ausführen auf der zentralen Anwendung, aber keine allgemeinen Änderungsrechte. Historische Anweisungen zu Browserzonen oder zur laufzeitbasierten Codezugriffssicherheit gehören nicht mehr zum aktuellen Installationsmodell. Steuern Sie Ausführung und Freigabezugriffe stattdessen mit den heutigen Windows-, SMB-, Signatur-, AppLocker- beziehungsweise Endpoint-Sicherheitsrichtlinien Ihrer Organisation.

Prüfen und Fehler eingrenzen

Wenn ein Arbeitsplatz nicht startet oder ein Projekt nicht erreicht, prüfen Sie die Ebenen getrennt:

  • Freigabe: Ist der endgültige UNC-Pfad erreichbar, authentifiziert und für den Benutzer lesbar und ausführbar?
  • Dateien: Ist die zentrale Version vollständig und digital signiert? Blockieren Virenschutz, AppLocker oder andere Richtlinien einzelne Dateien?
  • Client-Anbindung: Wurde ClientSetup\ztcs.exe aus der richtigen Freigabe ausgeführt und zeigt die Verknüpfung auf den vorgesehenen Pfad?
  • Version: Verwenden zentrale Anwendung, Erweiterungen und Projektformat zusammenpassende Versionen?
  • Daten: Sind Projekt- beziehungsweise Datenbankrechte, Netzwerkverbindung und Sperren unabhängig von der Programmfreigabe in Ordnung?

Dokumentieren Sie Zeitpunkt, Benutzer, Arbeitsplatz, UNC-Pfad, Produktversion und genaue Fehlermeldung. Diese Angaben ermöglichen dem Support eine wesentlich schnellere Eingrenzung als ältere CLR- oder Sicherheitszonen-Reparaturversuche.