Funktionen in Windows, Web und MCP
Zeta Test Management 5.2 ist weiterhin desktopzentriert: Der Windows-Client stellt den umfassendsten Funktionsumfang bereit. Die Web-Anwendung ergänzt ihn um browserbasierte Kern- und Vorabbereiche; die MCP-Schnittstelle dient einer kleinen Zahl klar begrenzter Automatisierungs- und Lesezugriffe. Die drei Zugangswege sind deshalb nicht funktionsgleich.
Kompakte Funktionsmatrix
| Bereich | Windows-Client | Web-Anwendung | MCP |
|---|---|---|---|
| Projekte und Testbibliothek strukturieren | Umfassender Hauptumfang | Testbibliothek und Anforderungen als konfigurierbare Vorabbereiche | Sichtbare Testbibliotheksknoten schreibgeschützt als JSON exportieren |
| Testläufe ausführen | Ja | Kernbereich | – |
| Ergebnisse suchen und auswerten | Ja | Ergebnissuche als Kernbereich | – |
| Planung, Durchführungen, Reviews und Berichte | Ja | Durchgeführte Tests, Reviews und Berichte als Vorabbereiche | – |
| Backup und Testvarianten | Ja | Als Vorabbereiche | – |
| Administration und Integrationen | Primäre Oberfläche | Abhängig von Version, Konfiguration und Berechtigungen | Keine allgemeine Administrations- oder Schreibschnittstelle |
Ein Gedankenstrich bedeutet, dass dafür derzeit kein eigenes MCP-Werkzeug dokumentiert ist. Edition, Lizenz, Rollen, Projektfunktionen und Bereitstellungsmodell können den tatsächlich sichtbaren Umfang zusätzlich begrenzen.
Web-Vorabbereiche
Die Vorabbereiche sind standardmäßig global ausgeschaltet. Sie werden mit AppSettings.ExperimentalWebAreas.Enabled freigegeben und können einzeln über DisabledAreas begrenzt werden. Aktuell sind die Schlüssel requirements, test-library, performed-tests, reviews, reports, backup und test-variants relevant. Rollen und Projektfunktionen entscheiden zusätzlich über die Sichtbarkeit.
MCP-Schnittstelle in Version 5.2
Die mit Version 5.2.2 eingeführte MCP-Schnittstelle ist global und je Projekt standardmäßig deaktiviert. Sie verwendet den Endpunkt POST /mcp. API-Schlüssel sollten kurzlebig, zweckgebunden und mit minimalen Rechten vergeben werden; ein globaler Schlüssel erhält Projektzugriff nur nach gesonderter Freigabe.
Der aktuelle Werkzeugumfang besteht aus ztm_usage_guide, ztm_tools_list, ztm_mcp_search, ztm_admin_license_get und ztm_project_test_library_export. Dabei durchsucht ztm_mcp_search den Werkzeugkatalog und nicht die Testdaten. Der Testbibliotheks-Export ist schreibgeschützt und liefert nur die für den authentifizierten Benutzer sichtbaren Knoten als JSON. MCP ist damit derzeit keine allgemeine Schreib- oder Vollzugriffsschnittstelle.
Zur technischen Einordnung siehe auch Windows-Client, Web-Anwendung und MCP im Zusammenspiel.
