Jira REST mit Zeta Test Management verbinden
Die aktuelle Jira-Anbindung verwendet die Jira-REST-API. Konfigurieren und testen Sie die Verbindung zuerst mit einer nicht produktiven Instanz oder einem dafür vorgesehenen Testprojekt. Stimmen Sie den konkreten Supportumfang für Ihre Jira-Version und die benötigten Vorgänge vor dem Rollout ab.
Voraussetzungen und Sicherheitsmodell
- Eine per HTTPS erreichbare Basisadresse der Jira-Instanz
- Ein Jira-Projekt sowie dessen Projektschlüssel beziehungsweise Projekt-ID
- Ein eigenes technisches Konto oder ein persönlicher Zugriffstoken mit minimal erforderlichen Rechten
- Berechtigungen zum Lesen der benötigten Metadaten und zum Ausführen der vorgesehenen Vorgänge
- Ein repräsentatives Testprojekt für die Abnahme von Feldern, Statuswerten, Kommentaren und Anhängen
Speichern Sie keine echten Tokens in Screenshots oder Dokumentation. Verwenden Sie Platzhalter, begrenzen Sie Gültigkeit und Rechte und legen Sie einen Prozess für Austausch und Widerruf fest.
Jira REST konfigurieren
- Öffnen Sie in den Projekteinstellungen die Konfiguration der Fehlerdatenbank und wählen Sie Jira aus.
- Aktivieren Sie die Anbindung und tragen Sie die HTTPS-Basisadresse Ihrer Jira-Instanz ein, beispielsweise
https://jira.example.org. Der Connector ergänzt den REST-Pfad/rest/api/2/selbst. - Tragen Sie den Jira-Projektschlüssel beziehungsweise die geforderte Projekt-ID ein.
- Wählen Sie in den erweiterten Einstellungen den passenden Authentifizierungsmodus und testen Sie die Verbindung.
Jira Cloud: Basic mit API-Token
Wählen Sie Basic, verwenden Sie als Benutzername die E-Mail-Adresse des Atlassian-Kontos und als Kennwort einen Atlassian-API-Token. Setzen Sie Jira-IsCloudJira auf true. Ein normales Atlassian-Kennwort gehört nicht in diese Konfiguration.
Jira Data Center: Bearer mit persönlichem Zugriffstoken
Wählen Sie Bearer und tragen Sie den persönlichen Zugriffstoken in das Feld für den Sicherheitstoken ein. Der Connector sendet ihn als Bearer-Token. Prüfen Sie, ob persönliche Zugriffstokens in Ihrer Data-Center-Version und Sicherheitsrichtlinie freigegeben sind.
Benutzerdefinierter HTTP-Header
Wählen Sie CustomHeader, wenn ein vorgeschaltetes Sicherheitsgateway oder Ihre Zielumgebung einen eigenen Header verlangt. Tragen Sie den Token in das Sicherheitstoken-Feld ein und konfigurieren Sie bei Bedarf Jira-AuthHeaderName sowie Jira-AuthHeaderPrefix. Übernehmen Sie Headername und Präfix exakt aus der freigegebenen Zielkonfiguration.
Die technischen Einstellungsnamen für Modus und Cloud-Erkennung lauten Jira-AuthMode und Jira-IsCloudJira. Dokumentieren Sie die gewählte Variante, jedoch niemals den geheimen Wert.
Authentifizierung und Fehlerdiagnose
Prüfen Sie bei einer fehlgeschlagenen Verbindung in dieser Reihenfolge:
- Ist die Basisadresse korrekt, per HTTPS erreichbar und frei von einem zusätzlich eingetragenen REST-Endpfad?
- Passt
Jira-AuthModezu den ausgefüllten Feldern und zu Jira Cloud beziehungsweise Data Center? - Ist der API- oder Zugriffstoken gültig, nicht abgelaufen und nicht widerrufen?
- Darf das Konto das Zielprojekt und dessen Metadaten lesen sowie die vorgesehenen Vorgänge ausführen?
- Stimmen Projektschlüssel beziehungsweise Projekt-ID, Issue-Typen, Pflichtfelder und Statuswerte?
- Lassen Proxy, Firewall, DNS und TLS-Vertrauensstellung die Verbindung zu?
- Enthalten die Zeta-Test-Management- und Jira-Protokolle eine verwertbare Status- oder Fehlermeldung?
Ändern Sie nicht mehrere Parameter gleichzeitig. Dokumentieren Sie Zeitpunkt, Zieladresse ohne Geheimnisse, Authentifizierungsmodus, HTTP-Status und betroffene Operation. Ersetzen Sie kompromittierte Tokens unmittelbar.
Felder für neue Jira-Issues zuordnen
Ordnen Sie die in Zeta Test Management erfassten Daten den Feldern des vorgesehenen Jira-Issue-Typs zu. Prüfen Sie mindestens Zusammenfassung, Beschreibung, Issue-Typ, Priorität und alle in Jira verpflichtenden benutzerdefinierten Felder. Die Cloud-Einstellung kann außerdem beeinflussen, wie Benutzerwerte aufgelöst werden.
Laden Sie Auswahllisten und Feldmetadaten mit dem vorgesehenen technischen Konto und erstellen Sie anschließend einen Testvorgang. Kontrollieren Sie das Ergebnis direkt in Jira. Verwenden Sie nur Feldzuordnungen, die der Connector und die konkrete Zielkonfiguration nachweislich unterstützen; insbesondere Kommentare, Anhänge und benutzerdefinierte Felder sollten separat abgenommen werden.
