KI administrieren und sicher freigeben¶
Die KI-Verwaltung trennt Modellzugang, Szenariofreigabe und fachliche Projektberechtigung. Zeta Test Management kann OpenAI, OpenAI-kompatible Endpunkte einschließlich lokaler Modelle, OpenRouter, Azure OpenAI, Anthropic und Gemini über dieselbe Gateway-Grenze ansprechen.
Geheimnisse bleiben serverseitig, werden nur schreibend erfasst und nicht im Klartext zurückgegeben. Ein erfolgreicher Verbindungstest aktiviert weder externen Datenverkehr noch die KI-Funktionen automatisch.
KI-Ergebnisse prüfen und Kosten kontrollieren¶
Im Projektchat beginnen Sie mit einer konkreten Frage. Prüfen Sie Quellen und den aktuellen Projektstand, bevor Sie eine Antwort für Entscheidungen verwenden. KI-Ergebnisse können unvollständig oder falsch sein. Vorgeschlagene Änderungen prüfen Sie in der Vorschau und übernehmen sie erst nach bewusster Bestätigung.
KI-Anbieter können eigene Gebühren berechnen; diese sind keine Änderung der Zeta-Test-Lizenzpreise. Ein Chat kann mehrere Modellaufrufe auslösen. Verwenden Sie zusätzlich ein Anbieter-Kostenlimit, soweit verfügbar. Anwendungsinterne Nutzungsanzeigen ersetzen nicht die Abrechnung des Anbieters.
Die öffentliche Demo verwendet eigene KI-Grenzen. Besucher können sich ein gemeinsames Demo-Konto und dessen Kontingent teilen. Ist dieses Kontingent erschöpft, bleibt die KI bis zur nächsten Freigabe beziehungsweise zum nächsten Budgetzeitraum gesperrt; daraus folgt kein Fehler Ihrer eigenen Installation.
In dieser Reihenfolge einrichten¶
- Öffnen Sie Administration > KI-Verwaltung.
- Verwenden Sie den Schnelleinstieg oder legen Sie ein Providerprofil mit Anbieter, Datenzone, Endpunkt, Modell und API-Modus an. Hinterlegen Sie anschließend das Geheimnis.
- Führen Sie die Capability-Prüfung aus und beheben Sie gemeldete Inkompatibilitäten.
- Ordnen Sie das geprüfte Profil nur den benötigten Szenarien zu.
- Konfigurieren Sie Governance, Grenzwerte und gegebenenfalls die Freigabe für externen KI-Datenverkehr.
- Aktivieren Sie KI global und erteilen Sie danach die projektbezogenen KI-Berechtigungen.
Diese Reihenfolge verhindert, dass eine sichtbare Funktion ohne einsatzbereites Profil oder ohne geprüfte Datenfreigabe angeboten wird.
Providerprofile und Szenarien¶
Ein Providerprofil beschreibt eine konkrete technische Modellverbindung. Mehrere Profile können unterschiedliche Datenzonen, Modelle oder Betriebszwecke abbilden. Die Szenariozuordnung legt fest, welches geprüfte Profil beispielsweise für den Projektchat, Reviews oder die Testplanung verwendet werden darf.
- Verwenden Sie für lokale OpenAI-kompatible Dienste nur die von Ihrer IT freigegebenen Endpunkte.
- Speichern Sie API-Schlüssel nicht in Handbüchern, Screenshots, Browserkonsolen oder Supportprotokollen.
- Prüfen Sie nach Änderungen an Endpunkt, Modell oder API-Modus die Fähigkeiten erneut.
- Entfernen Sie nicht mehr benötigte Szenariozuordnungen und Geheimnisse.
Governance, Health und Betrieb¶
Die KI-Verwaltung bietet Zustands-, Audit-, Nutzungs- und Kosteninformationen sowie Bereiche für Evaluation, Chat-Speicher und globale Wissensleitlinien. Inhaltsdaten werden nicht als gewöhnliche Diagnoseinformation protokolliert. Nutzen Sie Audit und technische Kennzahlen, ohne vertrauliche Projektinhalte in eigene Betriebsnotizen zu kopieren.
Prüfen Sie regelmäßig Providerbereitschaft, Fehlerraten, Grenzwerte, Datenzone und Szenariozuordnungen. Deaktivieren Sie bei einem ungeklärten Datenfluss zuerst externen Egress oder die globale KI-Freigabe. Eine technische Health-Meldung ersetzt nicht die organisatorische Datenschutz- und Berechtigungsprüfung.